Pressemitteilung 16.10.2025

Bürgermeisterkandidat Patrick Bablick (proSOB) 
„Die Ledererbrücke zeigt die Versäumnisse der letzten Jahre gnadenlos auf - Verkehrsentwicklungsplan umsetzen und weiterentwickeln" 

 

Schrobenhausen, 16. Oktober 2025 - Die erneute Verschiebung der Paarbrückensanierung beim Leinfelder zeigt exemplarisch die Probleme der aktuellen Verkehrspolitik in Schrobenhausen. Patrick Bablick , Bürgermeisterkandidat von proSOB, sieht in der Ledererbrücken-Problematik nur die Spitze des Eisbergs einer verfehlten bzw. verzögerten Umsetzung der Verkehrsstrategie. 

 

„Seit 2022 liegt ein mehrseitiger Verkehrsentwicklungsplan vor, der unter breiter Bürgerbeteiligung erstellt wurde. Wir wären gut beraten diese Empfehlungen systematisch zu verfolgen und weiterzuentwickeln, stattdessen werden Einzelprobleme wie die Ledererbrücke aktuell isoliert betrachtet", kritisiert Bablick. „Das ist einfach zu kurz gedacht." 

Die Sanierung der Paarbrücke sollte ursprünglich bereits gestartet sein, wird nun aber erneut verschoben. Das Fiasko eines aufwändigen Planfeststellungsverfahren könnte sich über Jahre hinziehen und somit auch Auswirkungen auf die geplante Landesgartenschau haben. "In diesem speziellen Fall den schwarzen Peter nur dem amtierenden Stadtrat zuzuschieben, finde ich nicht richtig. Es gab mit Sicherheit auch Versäumnisse oder verpasste Chancen die lange Zeit zurückliegen." 

 

Ganzheitliche Lösung statt Flickwerk 

 

Patrick Bablick fordert einen grundlegenden Kurswechsel: „Wir brauchen einen durchdachten städtischen Mobilitätsplan, der den vorhandenen Verkehrsentwicklungsplan weiterentwickelt und alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigt." Anzunehmen die steigende Anzahl der Verkehrsteilnehmer durch bevorzugte Fahrradwege oder ideologische Verkehrspolitik zu reduzieren, sehe ich als komplett falschen Schritt an. Trotzdem müssen wir auch im Bereich der bereits geplanten Maßnahmen an Umsetzungstempo gewinnen, um alle Hebel zu betätigen. Die Bürgerinnen und Bürger haben es verdient, dass ihre Verkehrsprobleme gelöst werden." 

 

Besonders kritisch sieht der proSOB-Kandidat die fehlende Diskussion über Verkehrsentlastungen: „ Sollte die Süd-West-Tangente im "Goachat" nach dem Gutachten endgültig vom Tisch sein, müssen wir ehrlich über Alternativen sprechen. Eine ortsnahe Umfahrung in Mühlried könnte eine realistische Option sein. Mir ist durchaus bewusst, dass man sich mit solchen Aussagen teilweise keine Freunde machen wird. Aber wir dürfen keine Denkverbote haben, wenn es um die Zukunft unserer Stadt geht." 

 

Als technologieaffiner Kandidat setzt Bablick auch auf innovative Ansätze: „ Moderne Verkehrsplanung nutzt digitale Werkzeuge - von intelligenten Ampelschaltungen bis hin zu Parkleitsystemen. Schrobenhausen muss hier weiter aufholen, statt von Krise zu Krise zu reagieren." 

Bablick kündigt an, seinen städtischen Mobilitätsplan in den kommenden Wochen der Öffentlichkeit vorzustellen: „Die Menschen in Schrobenhausen erwarten zu Recht Lösungen, nicht nur Ausreden. Es ist Zeit für einen Neuanfang in der Verkehrspolitik."